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Qr Code

Einleitung

Die Schwabenbühne Roth- und Illertal e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1981 auf seiner Freilichtbühne als Mundarttheater Theaterstücke zur Aufführung bringt. Über 100 Mitglieder realisieren Jahr für Jahr großes Theater. Die Schwabenbühne ist eines von zwei großen kulturellen Aushängeschildern der Stadt Illertissen mit überregionaler Bedeutung. Alle Schauspieler sind dabei Laien, die Regisseure dagegen sind fast ausnahmslos Profis.

Der Einsatz aufwendiger Technik (ca. 60 kW installierte Leistung im Bereich der Bühnenbeleuchtung, Funkmikrofone und vielspurige Audioproduktion) und gelernter Maskenbildner und Bühnenmaler unterstreicht den professionellen Charakter der Arbeit und den Anspruch des Vereins, qualitativ durchaus mit kommerziellen Theatern mithalten zu können.

Mittlerweile ist die Schwabenbühne weit über den Landkreis hinaus bekannt und kann Besucher aus einem großen Umkreis begeistern. Es werden dabei über das Jahr bis zu 12.000 Zuschauer gezählt. Im Sommer werden zwei Produktionen gespielt, im Winter gibt es noch eine zusätzliche Inszenierung, die auf Tournee im Landkreis unterwegs ist. Die Probenzeit je Produktion beträgt gute 3 Monate mit bis zu 5 Proben je Woche.

In die beiden Sommerstücke (Erwachsene und Jugend) werden vom Verein in Summe etwa 100.000,- € investiert, die weitestgehend (ca. 98%) selbst erwirtschaftet werden müssen.

Ein wichtiger und erfolgreicher Punkt ist die Jugendarbeit des Vereins. Ein großes Jugend-Ensemble spielt im Sommer für Kinder und Jugendliche und ist mittlerweile eine feste Größe für die Schulen im weiten Umkreis, die kurz vor den Sommerferien ihren Schulausflug in die Schwabenbühne machen.

 

Istzustand

Die jetzige Tribüne ist eine Holztribüne (Baujahr 1970, 12 Reihen, 458 Sitzplätze), die als Wandertribüne konzipiert ist. Das heißt, die Konstruktion ist auf einen häufigen Auf- und Abbau ausgelegt und geht davon aus, dass die Bauteile zwischen den Einsätzen Zeit haben, wieder zu trocknen, falls diese bei einem Einsatz mal nass geworden sind.

Der statische Nachweis für die Konstruktion ist vom 30.10.1969 und Bestandteil des Prüfbuchs.

Die Dachkonstruktion ist ein Neubau aus dem Jahre 2002 und bleibt natürlich bestehen. Vor 2002 wurde die Tribüne und Zuschauer während der Spielzeit mit einem Zeltdach geschützt.

Diese Tribüne wurde 1986 von der Schwabenbühne erworben und steht seitdem fest installiert auf dem Gelände des Vereins. Im Laufe der 20 Jahre wurden immer wieder Modifikationen an der Tribüne vorgenommen, um die aktuellen Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen und die Substanz in Schuss zu halten. Aufgrund der konstruktiven Vorgaben und dem ursprünglichen Verwendungszweck als Wandertribüne ist der Raum unter der Tribüne nicht nutzbar. Die Vorgaben des leichten Auf- und Abbaus auf der einen Seite und die statischen Anforderungen auf der anderen Seite erfordern eine sehr enge Konstruktion der Streben.

Solche "fliegenden Bauten" unterliegen einer 3-jährigen Prüfpflicht durch den TÜV (letzte Prüfung im Februar 2015), und von Mal zu Mal werden die Mängellisten länger. Das Abstellen der Mängel wird ebenfalls jedes Mal aufwendiger und kostenintensiver. Es ist mittlerweile ein Punkt erreicht, an dem ein Ersatz und Neubau als Festinstallation angeraten ist.

 

Probleme, Lösung und Vorteile

Probleme

  • Fehlende Trocknungszeiten wegen der Festinstallation auf dem Gelände
  • Ungenügende Fundamentierung, daher Korrosion im Bodenbereich
  • Durch die Nachrüstung von Lehnen ein sehr geringer Sitzabstand
  • Offen, daher viel Verunreinigung unter der Tribüne und potentielle Klemmstellen
  • Raum unter der Tribüne nicht nutzbar

 

Lösung

  • Abriss/Abbau der alten Tribüne
  • Neues Fundament (Betonplatte)
  • Neue Tribüne mit geschlossenen Boden, 11 statt 12 Sitzreihen (389 statt 458 Sitzplätze) und Stauraum unter der Tribüne

 

Vorteile 

  • Deutlich größerer Sitzabstand (+15-20 cm)
  • Zusätzlicher Notausgang (oben mittig, neben Regiecontainer)
  • Bessere Beleuchtung (z.B. Treppenstufen, Notausgänge)
  • Nutzbarmachung von Stauraum unter der Tribüne (neue Elektrounterverteilung, Requisitenlager)
  • Keine Verschmutzung unter der Tribüne
  • Als Festinstallation günstigere wiederkehrende Prüfungen

Planung

Ein Team von Fachleuten befasst sich mit der Realisierung des Projekts.

  • Dirk Tiefenbach (1. Vorsitzender, Maschinenbauingenieur)
  • Josef Graf (Mitglied, Hochbauingenieur)
  • Helmut Riedmiller (Mitglied, Bauingenieur)
  • Heinz Rössler (Vorstandsmitglied, Leiter Geländebau)
  • Josef Hutzler (Vorstandsmitglied, Leiter Bühnenbau)
  • Edgar Thoma (Mitglied, Baumaschinenbediener)
  • Uwe Gamperling (Firma Gamperling Veranstaltungstechnik)

Glücklicherweise sind die meisten davon Vereinsmitglieder und so können Personal- und Dienstleistungskosten in diesem Projekt signifikant gesenkt werden.

 

Kosten

Die Kostenschätzung ist sehr vorsichtig und konservativ angelegt. Es wurde viel Wert daraufgelegt, keine unrealistischen Zahlen heranzuziehen.

Abriss Der Abriss erfolgt in Eigenleistung. Ggf. gelingt es, die Tribüne an eine andere Freilichtbühne (oder auch einen anderen Verein) abzugeben. Geld wäre damit nicht zu erzielen, aber die Abriss-und Entsorgungskosten würden dann damit entfallen.

Entsorgung Die Entsorgungskosten liegen sehr niedrig, da die alte Holztribüne aus unbehandeltem Holz besteht.

Erdarbeiten Baumaschinen werden geliehen, Bedienung der Baumaschinen durch Vereinsmitglieder

Betonbau Wird an externe Firma vergeben. Planung und Zeichnungserstellung durch Vereinsmitglieder.

Holzbau Wird ebenfalls an externe Firma vergeben. Planung und Zeichnungserstellung durch Vereinsmitglieder.

Elektrik Beschaffung des Materials im Großhandel, Installation durch Vereinsmitglieder.

 

Finanzierung 

Eigenmittel

Die Eigenmittel des Vereins für diese Baumaßnahme liegen bei ca. 40.000,- €

 

Spenden


Sitzplatzpate Diese Aktion wendet sich direkt an die Besucher und Freunde der Schwabenbühne. Man konnte für einen Betrag ab 25,- € die Patenschaft für einen neuen Sitzplatz übernehmen. Dieser Sitzplatz wird dann nach Wunsch beschriftet. Der Spender erhielt hierfür symbolisch einen kleinen Stuhl. Die Aktion ist mittlerweile ausverkauft und hat eine Erlöß von 9.800,- € erzielt.

Gewerbliche Spender Für gewerbliche Spender haben wir eine Sponsorenwand im Eingangsbereich vorgesehen. Diverse Gewerbetreibende aus der Stadt Illertissen und darüber hinaus haben uns schon jetzt angesprochen. Aus der Erfahrung wird mit Einnahmen von ca. 17.000,- € gerechnet.

Sonstige Spenden Weitere Spenden, unabhängig von den oben genannten Maßnahmen, werden mit ca. 4.400,- € angenommen.

 

Unterstützung durch Fördergelder

Öffentliche Hand Stadt Illertissen hat eine Förderung von 10% der Kosten der Baumaßnahme in Aussicht gestellt (übliche Vereinsförderung der Stadt für solche Vorhaben). Kreis Neu-Ulm hat keine Fördermittel für Projekte dieser Art. Unterstützt werden nur Sport-, Schützen- und Musikvereine. Bezirk Schwaben hat ebenfalls keine Fördermittel für Investitionen, nur für Theaterprojekte (Aufführungen) an sich. Land Bayern hat mit dem Kulturfonds einen Fördertopf, der hier greifen wüde. Förderung liegt bei 25-30% der Kosten der Baumaßnahme und wurde im Herbst 2016 beantragt.

Sonstige Weitere Förderungen können z.B. bei den Banken (Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen oder auch Volksbank Ulm-Biberach) beantragt werden. Da hier sowohl Höhe als auch Wahrscheinlichkeit unklar ist, sind diese nicht mit einkalkuliert worden. Sollte sich hier im Laufe der Spendenakquise noch was ergeben, mindert das den aufzubringenden Eigenanteil des Vereins bzw. gleicht etwaige Mehrkosten aus.

Kredite Entsprechend der aktuellen Finanzierungsplanung sind Kreditaufnahmen nicht nötig. Falls sich dennoch eine Finanzierungslücke ergeben sollte, weil z.B. Fördergelder der öffentlichen Hand wider Erwarten nicht bewilligt werden, die Kosten aus dem Ruder laufen oder die Spendeneinnahmen nicht die prognostizierten Werte erreichen, müssen entsprechende Kredite aufgenommen werden. Bei dem aktuellen Zinsniveau ist dies jedoch nicht sehr kritisch und aufgrund der sehr vorsichtigen und konservativen Kostenschätzung auch nicht wahrscheinlich. Ggf. wird eine Zwischenfinanzierung nötig.

 

Zeitplan

  • Pachtvertrag Nach langwierigen Verhandlungen wurde erreicht, dass der Vertrag nun 10 Jahre Bestand hat und es kein Sonderkündigungsrecht aus staatlichem Eigenbedarf gibt. Erledigt Ende 2015
  • Zeichnungserstellung Zeichnungserstellung erfolgt weitgehend in Eigenregie bis Ende Q4/2016 bis Q2/2017.
  • Bauantrag (Landratsamt) Q2/2017
  • Stadt Illertissen Präsentation des Projekts im Kulturausschuss der Stadt war am 05.07.2016, Beantragung des Zuschusses erfolgt im Q2/2017
  • Spendensammlung Sitzplatzpaten-Aktion ist beendet und ist mittlerweile ausverkauft. Spendenaktion für Gewerbetreibende läuft von Q2/2017 bis Q4/2017
  • Abriss/Abbau Tribüne September 2017
  • Erdarbeiten September/Oktober 2017
  • Fundamentarbeiten Oktober/November 2017
  • Aufbau Tribüne November/Dezember 2017
  • Technische Ausrüstung Q1/2018
  • Restarbeiten Q2/2018
  • Eröffnungsveranstaltung Mai 2018

 

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